Tuesday, October 11, 2011

Putin in Peking

http://www.jungewelt.de/2011/10-11/028.php


daraus
...
Rußland und China treten in letzter Zeit den Hegemonialbestrebungen der USA und der von ihr geführten NATO viel bestimmter entgegen als noch vor Jahresfrist. Auf das gemeinsame Veto im UN-Sicherheitsrat am 4. Oktober gegen die antisyrische Resolution der westlichen Staaten hatte die US-Außenministerin Hilary Clinton äußerst ungehalten reagiert und verärgert eine Erklärung von Moskau und Peking gefordert. Diese bekam sie letzten Freitag vom russischen Präsidenten Medwedew in unerwartet deutlicher Form.

Die Aufgabe der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates bestünde nicht darin, dem Westen zu ermöglichen, »mit pseudojuristischen Tricks die eigenen Ziele mit militärischer Gewalt durchzusetzen«, erklärte Präsident Medwedew unter Anspielung auf die Flugverbotsklausel in der UN- Resolution 1973 gegen Libyen. Dafür sei »die UNO nicht etabliert worden«. Statt dessen präsentierte Medwedew ein russisch-chinesisches Konzept zur Konfliktregelung in Syrien, das im Unterschied zu dem des Westens nicht im einseitigen Schüren der Gegensätze der Bürgerkriegsparteien, sondern auf Dialog und Ausgleich ausgerichtet ist. Zugleich soll eine militärische Einmischung von außen für unzulässig erklärt werden, um so eine Wiederholung der von westlichen Vertretern bereits als Modell gepriesenen NATO-Intervention in Libyen in Zukunft zu verhindern....


Kommentar.
Ein schoenes Stueck Scheinheiligkeit liegt in der Eroberung Libyens
unter dem Kommando des Friedensnobelpreistraegers, US Praesident Barack Obama.
Ich denke den Nobelpreis sollte er zurueckgeben um diesem seine Laecherlichkeit zu nehmen.

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